Pflege 2024: Die wichtigsten Änderungen ab Januar

Mit dem Jahreswechsel 2024 treten im Pflegebereich erfreuliche Veränderungen in Kraft. Ab dem 01.01.2024 werden für bestimmte Pflegeleistungen höhere Beträge gewährt, während gleichzeitig der Zugang zu anderen Leistungen erleichtert wird. Die Schlüsseländerungen gehen auf das Pflegeunterstützungs- und -entlastungsgesetz (PUEG) zurück, das 2023 verabschiedet wurde.

Pflegeleistungen 2024: Ein Überblick über die Neuerungen

Die für Pflegebedürftige und ihre pflegenden Angehörigen bedeutsamen Änderungen betreffen vor allem die Pflegeleistungen. Hier sind die wichtigsten Entwicklungen für das Jahr 2024:

Zu Jahresbeginn steigt das Pflegegeld um 5 Prozent. Wer bereits Pflegegeld bezieht, erhält automatisch ab Januar eine Erhöhung. Diese Anpassung ist die erste seit 2017, eine weitere Erhöhung um 4,5 Prozent erfolgt zum 01.01.2025.

Auch die Pflegesachleistungen steigen um 5 Prozent. Wer bereits Pflegesachleistungen bezieht, kann ab Januar mit einem automatisch höheren Betrag rechnen. Diese Anpassung ist die erste seit 2022, eine weitere Erhöhung um 4,5 Prozent erfolgt zum 01.01.2025.

Das Entlastungsbudget vereinfacht die Finanzierung von Verhinderungspflege und Kurzzeitpflege ab dem 01.01.2025. Junge Pflegebedürftige bis 25 Jahre mit Pflegegrad 4 oder Pflegegrad 5 haben bereits ab 2024 Zugang zu einem vorgezogenen Entlastungsbudget von 3.386 Euro.

Neu im Jahr 2024 ist, dass berufstätige pflegende Angehörige das Pflegeunterstützungsgeld nicht mehr nur einmal pro Pflegefall, sondern jährlich beanspruchen können. Diese Regelung ermöglicht eine kontinuierliche Unterstützung in akuten Notsituationen der Pflege.

Ab dem 1. Januar 2024 können Pflegebedürftige von der Pflegekasse Auskünfte über die Leistungen und Kosten der letzten 18 Monate einfordern. Diese Aufstellung ist alle sechs Monate erhältlich und ermöglicht einen transparenten Einblick in die abgerechneten Leistungen verschiedener Anbieter.

Die Zuschüsse zum Eigenanteil an den Pflegekosten in stationären Pflegeheimen steigen ab dem 01.01.2024 gestaffelt an. Diese Erhöhung berücksichtigt die Aufenthaltsdauer und beträgt im ersten Jahr 15 Prozent, im zweiten Jahr 30 Prozent, im dritten Jahr 50 Prozent und ab dem vierten Jahr 75 Prozent.

Ab Juli 2024 wird die Mitaufnahme von pflegebedürftigen Personen in stationäre Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen erleichtert. Die Kosten übernimmt die Pflegeversicherung, und der Anspruch auf Leistungen bei häuslicher Pflege ruht während dieser Zeit.

Mit diesen positiven Entwicklungen im Pflegebereich für das Jahr 2024 sollten Pflegebedürftige und ihre Angehörigen frühzeitig prüfen, wie sich diese Änderungen auf ihre individuelle Pflegesituation auswirken können, um optimal von den neuen Regelungen zu profitieren.

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